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Sammler verließ sich Detlev nicht aufs Zufallprinzip, ging die Sache systematisch an:” Ich holte bei der Post alle 120 Gelbe Seiten Deutschlands und schrieb Faxnummern der Firmen mit großen Einträgen ab - wer sich Anzeigen leisten kann, hat eher Werbebecher.”
Sonntag für Sonntag, da telefonierte er mit seinem XXL-Anschluß kostenlos, faxte der Wolfsburger die Firmen an. 12.000 Faxe alleine im ersten Halbjahr 2001. Paket auf Paket kamen bei Ihm an. Einige Firmen ließen sich nicht lumpen, schickten noch andere Werbeartikel, Tauschobjekte für neu Tassen. Der Sammler hat seine Freude, andere ihren Spaß:” Der Postbote lacht, wenn er mit Paketen im Arm in der Tür steht.
Alle Becher bekommen am Boden ihre laufende Nummer aufgeklebt und ein Foto. “falls eine kaputt geht, kann ich mit dem Bild beweisen, dass ich die Tasse hatte”. Eine Leiblingstasse besitzt der 34-Jährige nicht. Dafür extravagante Modelle mit zwei Henkeln (Firma Pilz, Nummer 0175), aus Metall (Kuka, 0124) aus Glas (Vredestein, 0114) oder mit Geheimschrift, die erst mit heißem Kaffe sichtbar wird (Nikon, 0154).
Seinen Kaffee trinkt Detlev aus keiner der Tassen.”Dafür habe ich normale Becher ohne Werbung”. sagt er lachend. Das Bruch-Risiko wäre zu groß. Schließlich will Detlev mit seiner Sammlung ins Guinness-Buch der Rekorde: ”Zweimal haben die mich abgelehnt, beim nächsten Mal packe ich die Tassem ein und fahre zum Verlag”, gibt er sich kämpferisch. Wer helfen will, hier Detlev´s eMail-Adresse Tassensammler@aol.com.
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